Karstkundlicher Wanderpfad Neuhaus
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Ein lehrreicher, geschichtsträchtiger Wanderweg von ca. 13 km Länge
Die Gegenden um Neuhaus und Krottensee gehören zu den geologisch interessantesten Regionen in der Hersbrucker Schweiz. Der kurz unterhalb der Pegnitzbrücke in Neuhaus beginnende karstkundliche Wanderpfad ist nicht nur sorgfältig markiert (Grünpunkt); zahlreiche verständlich gefaßte Hinweistafeln erklären dem interessierten Naturfreund, wie die schöne Landschaft der Frankenalb erdgeschichtlich entstanden ist und welche geologischen Besonderheiten man hier antreffen kann.
Von Nürnberg kommend bietet sich eine Fahrt mit der Regionalbahn (R3) nach Neuhaus (Endbahnhof) an. Bereits die Zugfahrt durch das enge Pegnitztal, über Stahlbrücken des Industriezeitalters und durch getunnelte Felswände, ist ein kleines Stück Eisenbahnromantik - besonders im Winter.
![]() | Beginnend unter der Pegnitzbrücke führt der Wanderpfad zunächst an der Pegnitz entlang und mündet dann in ein Trockental. Sehr gut kann man an den Strömungsfugen der Felsformationen den früheren Lauf eines eiszeitlichen Flusses erkennen. |
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Nach den weiteren Stationen Mysteriengrotte, Schlieraukapelle und Maximiliansgrotte erreicht man eine bizarre Felsformation: die Weissingkuppe, ein sogenanntes Schwammriff. | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() | Das nächste Ziel auf dem karstkundlichen Wanderpfad ist noch eine Idee beeindruckender: die riesigen Steinkolosse der Steinernen Stadt empfangen den staunenden Wanderer. |
Es handelt sich dabei um eine Ansammlung gewaltiger Felstürme, die von weitem - ein wenig Phantasie vorausgesetzt - wie Türme und Häuser einer alten Stadt aus Lehm aussehen. | ![]() | ![]() |
![]() | Es ist schon beeindruckend, zwischen diesen gewaltigen Steinkolossen herumzulaufen und die Schluchten und Spalten zwischen ihnen genauer anzusehen. |
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Hinweis: die auf dem Weg liegenden Grotten sind während der Wintermonate - von November bis März - geschlossen, um die Fledermäuse nicht in ihrer Winterruhe zu stören. Höhlengängern seien deshalb die Sommermonate zur Besichtigung empfohlen. | ![]() |
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![]() | Steil geht es hinab in den Schlund der bekannten Schauhöhle bei Krottensee. Sommer wie Winter beträgt die Temperatur in den unterirdischen Hohlräumen ziemlich konstant 8 º C. |
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In früheren Zeiten wurden die Höhlenführungen noch mit Fackeln durchgeführt. Der schwarze Belag auf den Tropfsteinen ist Ruß aus diesen Zeiten. | ![]() | ![]() |
![]() | Leider sind viele der schönen Tropfsteingebilde mit solch einer häßlichen, dichten, schwarzen Rußschicht überzogen. |
Für interessierte Fotografen: alle hier abgebildeten Fotos wurden bei Minustemperaturen mit nebenstehender Spiegelreflexkamera vom Typ Rolleiflex SL 2000 F mit Distagon 2,8/35 mm HFT auf Farbnegativfilmmaterial von Polaroid aufgenommen; wie immer Sonderangebote mit überschrittenen Haltbarkeitsdaten... | ![]() |
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